
Im Mai sind wir gemeinsam gestartet.
Und was dabei entstanden ist, war weit mehr als einfach nur „Schrittarbeit“.
Wir haben motivierte Reiterinnen erlebt.
Pferde, die begonnen haben, sich anders zu bewegen.
Mehr loszulassen.
Mehr durch den Körper zu schwingen.
Mehr von hinten nach vorne durch den Rücken zu arbeiten.
Die Resonanz auf den ersten Kurs war unglaublich.
Nicht nur, weil die Übungen funktioniert haben – sondern weil plötzlich fühlbar wurde, wie viel Veränderung entstehen kann, wenn man beginnt, Bewegung wirklich zu verstehen.
Genau deshalb gehen wir jetzt gemeinsam in die zweite Runde.
Denn die Schrittarbeit ist keine Pause.
Sie ist die Grundlage für alles, was später entsteht.
In Runde 2 vertiefen wir die gerittenen Übungen aus der Osteopathie noch gezielter.
Wir beschäftigen uns unter anderem mit:
– der natürlichen Schiefe des Pferdes
– dem Weg ins echte Geradeaus
– dem Unterschied zwischen „vorwärts-abwärts“ und einer tatsächlichen Dehnungshaltung
– der Motivationswelle von hinten nach vorne durch den Rücken
– feinen Veränderungen, die große Auswirkungen auf Tragfähigkeit, Losgelassenheit und Bewegungsqualität haben
Es geht nicht um spektakuläre Bilder.
Es geht um ehrliche, funktionelle Bewegung.
Um ein Pferd, das beginnt, sich selbst besser zu organisieren.
Und um Reiterinnen, die lernen, Bewegung nicht nur zu reiten – sondern wahrzunehmen.
Wenn ihr die Inhalte aus dem Mai weiter umsetzt, entwickelt und vertieft, entsteht daraus der nächste Schritt.
Denn im September gehen wir weiter.
Dann widmen wir uns der Trabarbeit.
„ Mit Trabarbeit zur Erhabenheit.“ – und der Frage, wie aus einem eiligen, festgehaltenen oder unausbalancierten Trab ein echter Arbeitstrab entstehen kann.
Ein Trab mit Schubkraft, Tragfähigkeit, Rhythmus und Ausdruck – nicht durch Druck, sondern durch korrekte Entwicklung.
Diese zweite Runde ist für alle, die tiefer verstehen möchten.
Die nicht einfach „funktionieren“ wollen.
Sondern ihr Pferd biomechanisch sinnvoll, gesund und nachhaltig entwickeln möchten.
Denn große Veränderungen entstehen oft nicht im Mehr.
Sondern im bewussteren Wahrnehmen der kleinen Dinge.